ÖPNV und Corona

06.08.2020

Nach einer im Mai 2020 vom Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt durchgeführten Umfrage fühlten sich 63 % Prozent der befragten Personen in öffentlichen Verkehrsmitteln "unwohler" oder sogar "deutlich unwohler" als vor der Corona-Krise. In Bezug auf das Auto lag dieser Wert bei 5%, für das Fahrrad bei 14%. Neben dem inzwischen sehr verbreiteten Home-Office hat auch diese Angst zu einem erheblichen Einbruch der ÖPNV-Nutzung geführt. Schlechte Konjunktur für den ÖPNV, der noch kurz zuvor als ein wesentlicher Baustein der Verkehrswende gefeiert wurde.

Viele Menschen sind aber für Ihren Weg zur Arbeit auf Busse und Bahnen angewiesen oder bevorzugen diese Art der Mobilität, weil sei so den häufigen Staus und dem Stress beim Autofahren entgehen können oder weil es ihnen wichtig ist, sich umweltfreundlich fortzubewegen.

Sind öffentliche Verkehrsmittel wirklich Viren-Hotspots? Der aus den Medien bekannten Virologe Christian Drosten geht davon aus, dass es - insbesondere in Bahnen mit ihren Klimaanlagen - keine besonders hohe Virenlast gebe.

Wie Sie in Bussen und Bahnen sich selbst und andere schützen – darüber gibt die DGUV-Handlungshilfe ÖPNV Auskunft. Im Mittelpunkt steht dabei der Gedanke, dass nicht der ÖPNV als solcher pauschal zu meiden ist, sondern Menschenansammlungen. Die PDF kann leicht ausgedruckt und im Betrieb verteilt oder ausgehängt werden.